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Gas-Brennwert

Gas-Brennwert

Eine Gas-Brennwertheizung ist mit der Brennwerttechnik ausgestattet und zurzeit an erster Stelle der Heiztechnik. Mit ihr kann ein Wirkungsgrad von bis zu 111 % erzielt und zum Heizen genutzt werden, wenn man den Primärenergiefaktor senken oder nicht nach EnEV-Anforderungen handeln muss.

Bei der Verbrennung des Erdgases wird dieses zu 100 % in Energie umgewandelt. Der Wasserdampf, der normalerweise mit dem Abgas entweicht, wird so weit abgekühlt, dass aus dem Wasserdampf wieder Wasser wird. Dieser Vorgang wird Kondensation genannt. Bei der Kondensation wird bis zu 11 % Wärmeenergie frei. Diese zusätzliche Wärme wird dem Heizsystem hinzugeführt. So erreicht eine Gas-Brennwertheizung einen Wirkungsgrad von bis zu 111 %.
Ein Gas-Brennwertkessel kann im Prinzip an jede Immobilie angepasst werden. Erneuerbare Energien wie z. B. Solarthermie oder Wärmepumpen usw. profitieren vom niedrigen Temperaturniveau im Rücklauf, auf dem ein Gas-Brennwertkessel arbeiten kann.

Über 70 % der Heizungsanlagen in Deutschland arbeiten ineffizient. Das durchschnittliche Alter der Heizgeräte in Deutschland liegt bei 17,6 Jahren, mehr als ein Drittel ist sogar älter als 20 Jahre. Heizungsanlagen mit einem Alter von über 30 Jahren werden laut der Energieeinsparverordnung (EnEV) vom Schornsteinfeger stillgelegt, wenn sie nicht rechtzeitig erneuert worden sind.

Ratsam ist es, die Anlage frühzeitig zu tauschen um höheren Kosten, Bußgeldern und vermutlichen Ausfällen bis hin zur Stilllegung gezielt entgegenzuwirken.

Vorteil

  • hoher Wirkungsgrad
  • günstiger als Erdöl
  • KfW-gefördert
  • geringe Investitionskosten
  • einfache Einbringung / Installation

typische Einsatzgebiete

  • Wohnwirtschaft
  • Einfamilienhäuser
  • Gewerbe
  • nahezu alle Gebäude